Freitag, 22.05.2026, 20 Uhr
„Unerhörte Jahre – Bonner Erinnerungen und andere Erfindungen“ Autofiktionale Texte von und mit David Eisermann
Der Abend versammelt eine Auswahl aus den Anthologien „Seitenwechsel“ und „Bonner Bogen“ sowie — wenn es sich fügt — einen Blick in unveröffentlichte Passagen aus dem fortlaufenden Projekt der „Unerhörten Jahre“, einem literarischen Tagebuch zwischen Diesseits und Jenseits, Beobachtung und Imagination.
Und weil Literatur ein Raum der Möglichkeit ist, gilt für diesen Abend ausdrücklich: alle in diesen Texten dargestellten Figuren und Ereignisse sind vollständig frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Ereignissen oder mit realen Personen, ob lebend oder verstorben, ist rein zufällig. Für Personen der Zeitgeschichte wird die Kunstfreiheit in Anspruch genommen.
Eisermanns Prosa bewegt sich zwischen Tagebuch, Erinnerung und literarischer Erfindung. Bonn erscheint darin als politischer Schauplatz und persönlicher Resonanzraum, als Ort, an dem sich Privates und Historisches überlagern.
Und weil Literatur ein Raum der Möglichkeit ist, gilt für diesen Abend ausdrücklich: alle in diesen Texten dargestellten Figuren und Ereignisse sind vollständig frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Ereignissen oder mit realen Personen, ob lebend oder verstorben, ist rein zufällig. Für Personen der Zeitgeschichte wird die Kunstfreiheit in Anspruch genommen.
Eisermanns Prosa bewegt sich zwischen Tagebuch, Erinnerung und literarischer Erfindung. Bonn erscheint darin als politischer Schauplatz und persönlicher Resonanzraum, als Ort, an dem sich Privates und Historisches überlagern.
David Eisermann in:
Johanna Hansen / Wolfgang Allinger (Hrsg.): Seitenwechsel. Wortschau Verlag, Neustadt/Weinstraße 2022, ISBN 978-3-944286-39-6
Darin Beiträge von David Eisermann: S. 59–62, 103–106, 122–125, 153–156, 178–181 (Darin ist Eisermann einer der sechs Verfasser eines autofiktionalen Tagebuchs; ein Beitrag ist online bei Faust-Kultur.de erschienen.)
Harald Gesterkamp / Monika Littau (Hrsg.): Bonner Bogen – Literarisches von A (wie Beethoven) bis Z (wie Westerwelle). Elsinor Verlag, Coesfeld 2025.
David Eisermann: „Willy Brandt kommt in die Poppelsdorfer Allee“, S. 155–160
Die Texte
Was bleibt von einem Leben in Erinnerungen, und was entsteht erst im Erzählen?
David Eisermanns Texte beginnen oft unscheinbar: mit einem Blick aus dem Fenster, einer Straßenszene, einem alten Namen, einer beiläufigen Begegnung. Und plötzlich öffnen sich Räume zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
„Hi, David. I’m Andy,“ ein Satz, gesprochen in einer Bonner Galerie und schon steht man zwischen Pop Art, früher Bundesrepublik und einem jungen Beobachter, der erfährt, wie leise Kunst- und Politikgeschichte manchmal daherkommen.
Anderswo heißt es: „Die Sonne scheint. Kinder spielen. Die Eltern immer dabei.“ Ein Satz wie ein Atemzug. Und doch trägt er die ganze Zerbrechlichkeit einer Zeit, als Corona uns im Griff hatte.
David Eisermann (Jahrgang 1957) lebt als Autor und Moderator von Literaturveranstaltungen in Bonn. Mehr als zwanzig Jahre moderierte er das aktuelle Morgenprogramm im Kulturradio WDR3. Er moderiert Literaturveranstaltungen und hat aus dem Französischen und dem Englischen übersetzt, insbesondere aus dem amerikanischen Englisch. Er war Vorsitzender des Literaturhauses Bonn und an der Universität Bonn Politik, amerikanische Literatur und Film gelehrt.
Eisermann schreibt über Besuche verstorbener Angehöriger und über „die Nacht, in der sich die Erde nicht mehr drehte“. Er arbeitet an den „Unerhörten Jahren“, einem länger angelegten Vorhaben.
Johanna Hansen / Wolfgang Allinger (Hrsg.): Seitenwechsel. Wortschau Verlag, Neustadt/Weinstraße 2022, ISBN 978-3-944286-39-6
Darin Beiträge von David Eisermann: S. 59–62, 103–106, 122–125, 153–156, 178–181 (Darin ist Eisermann einer der sechs Verfasser eines autofiktionalen Tagebuchs; ein Beitrag ist online bei Faust-Kultur.de erschienen.)
Harald Gesterkamp / Monika Littau (Hrsg.): Bonner Bogen – Literarisches von A (wie Beethoven) bis Z (wie Westerwelle). Elsinor Verlag, Coesfeld 2025.
David Eisermann: „Willy Brandt kommt in die Poppelsdorfer Allee“, S. 155–160
Die Texte
Was bleibt von einem Leben in Erinnerungen, und was entsteht erst im Erzählen?
David Eisermanns Texte beginnen oft unscheinbar: mit einem Blick aus dem Fenster, einer Straßenszene, einem alten Namen, einer beiläufigen Begegnung. Und plötzlich öffnen sich Räume zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
„Hi, David. I’m Andy,“ ein Satz, gesprochen in einer Bonner Galerie und schon steht man zwischen Pop Art, früher Bundesrepublik und einem jungen Beobachter, der erfährt, wie leise Kunst- und Politikgeschichte manchmal daherkommen.
Anderswo heißt es: „Die Sonne scheint. Kinder spielen. Die Eltern immer dabei.“ Ein Satz wie ein Atemzug. Und doch trägt er die ganze Zerbrechlichkeit einer Zeit, als Corona uns im Griff hatte.
David Eisermann (Jahrgang 1957) lebt als Autor und Moderator von Literaturveranstaltungen in Bonn. Mehr als zwanzig Jahre moderierte er das aktuelle Morgenprogramm im Kulturradio WDR3. Er moderiert Literaturveranstaltungen und hat aus dem Französischen und dem Englischen übersetzt, insbesondere aus dem amerikanischen Englisch. Er war Vorsitzender des Literaturhauses Bonn und an der Universität Bonn Politik, amerikanische Literatur und Film gelehrt.
Eisermann schreibt über Besuche verstorbener Angehöriger und über „die Nacht, in der sich die Erde nicht mehr drehte“. Er arbeitet an den „Unerhörten Jahren“, einem länger angelegten Vorhaben.